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Topinambur fermentieren: Revival der Power-Knolle

Rosskartoffel, Erdapfel oder doch Jerusalem-Artischocke?

Es hat viele Namen, doch die meisten kennen das Wurzelgemüse unter dem Namen: Topinambur.

Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine enge Verwandte der Sonnenblume.

Zum Essen eignet sich jedoch nicht die hübsche Blüte, sondern die Knolle, die fast das ganze Jahr über geerntet werden kann.

Wie schmeckt Topinambur fragst du dich?

Unsere Antwort ist hier definitiv: Die Knolle schmeckt gut! ;)

 

Genauer: Etwas süßlich, erdig oder nussig. 

Für Diabetiker soll das Gemüse besonders geeignet sein, da es den Blutzuckerspiegel wenig zu beeinflussen scheint.  

Zudem wird Topinambur nachgesagt, eine wohltuende Wirkung auf die Darmflora zu haben. 

Und für alle, die etwas Winterspeck loswerden möchten: Topinambur enthält wenig Kalorien und macht aufgrund des löslichen Ballaststoffes Inulin lange satt. 

 

Rund um ein spannendes Gemüse und wir zeigen dir heute in unserem neuen Video, wie du das Wundergemüse lecker milchsauer fermentieren kannst.

Wir gehen der Knolle an den Kragen


Topinambur ist vielleicht nicht das beliebteste Gemüse, aber die gesundheitlichen Vorteile dieser bemerkenswerten Knolle machen es wert, sie zu probieren.

 

Was hat Topinambur zu bieten und wie isst du diese seltsam aussehende Pflanze?

Topinambur ist reich an komplexen Kohlenhydraten, ähnlich wie Kartoffeln, aber sie schmecken etwas süßer. Außerdem beinhaltet die Knolle viele Antioxidantien sowie eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen.

 

Topinambur ist ebenfalls eine gute Quelle für Inulin und Oligofructose, bei denen es sich um Ballaststoffe handelt, die als wirksame Präbiotika wirken, oder als Nahrung für Probiotika, die - wie du weißt - die guten Bakterien für deinen Darm sind. Inulin ist eine lösliche Faser, die auch den Blutzucker ausgleicht.

 


Topinambur fermentieren: Revival der Power-Knolle

Du brauchst


  • Sauer macht glücklich Fermentierset
  • Messer
  • Gemüsehobel
  • Schneidebrett

 

  • ca. 400g Topinambur
  • Steinsalz
  • Wasser  
Topinambur fermentieren: Revival der Power-Knolle

Zubereitung


Gib für deine Salzlake 500ml Wasser in ein Gefäß, füge ca. 7g Steinsalz hinzu und rühre diese dann um.

 

Schäle deinen Topinambur und stelle deinen Gemüsehobel auf die kleinste Stufe, um feine Sticks deines Topinmaburs zu erhalten.
Wenn du den Topinambur nun fertig geschnitten hast, gib ihn in dein Gärgefäß und drücke ihn mit deinem Stampfer und dann mit deinem Beschwerungsgewicht so gut du kannst in dein Glas hinein. 
Gib nun die Salzlake hinzu, bis dein Gemüse ausreichend bedeckt ist.
Als letztes bleibt noch übrig den Glasrand zu säubern und es mit deinem Pickle Pipe gut und luftdicht zu verschließen.

Wenn du magst kannst du natürlich auch die Gewürze deiner Wahl hinzufügen. Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, keine Gewürze zu verwenden, da uns der Topinambur auch in reiner Salzlake ausgezeichnet schmeckt.

 

Lasse deinen Topinambur ca. 2 Wochen stehen
Wenn du meinst er ist fertig, probiere ihn einmal.

Entferne dann den Pickle Pipe und die Beschwerung, verschließe das Glas mit Deckel und Ring und lagere es im Kühlschrank.

 

Und natürlich: Lass es dir schmecken, denn Sauer macht glücklich!⁠ ⁠  


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Kommentare: 23
  • #1

    Kerstin Marthe Ommundsen (Dienstag, 19 Januar 2021 23:41)

    Ich bauf selber Topinambur hier in Norwegen an. Für Suppe, gebraten wie Bratkartoffeln etc. Fermentieren werde ich jetzt auch ausprobieren.

  • #2

    Torsten Heinze Olbersdorf (20.01.2021) (Mittwoch, 20 Januar 2021 09:53)

    Ich habe Topinambur im ganzen eingelegt wie saure Gurken. Sie schmecken wunderbar nur ist mir aufgefallen, dass sich an der Unterseite jeder Knolle eine wachsartige Schicht bildet, welche sich schwer lösen läßt und einen total trocknen Geschmack hinterlässt. Was kann das sein? Aber euer Rezept probiere ich gleich mal aus. Hab ja genug im Garten angebaut. Danke für die tollen Anregungen

  • #3

    Barbara^ (Donnerstag, 21 Januar 2021 08:47)

    Ich liebe Topnambur, ich habe ihn im Garten, aber ernte leider immer nur ganz kleine Knollen, die reibe ich dann in meinen Salat hinein. Fermentiert habe ich sie noch nie, werde es aber nächstes Jahr versuchen. liebe Grüße und danke für eure tollen Videos.

  • #4

    Antje Boldt (Donnerstag, 21 Januar 2021 20:40)

    Hallo Maria und Marco,

    ich habe Topinambur im Garten, allerdings sind die Knollen sehr klein. Und es kommen höchstens 200 g zusammen. Daher esse ich ihn einfach nur abgewaschen roh. Lecker. Wie erhalte ich mehr und größere Knollen?
    Am meisten gefallen mir Möhrensticks und der Kohlmix!
    Und natürlich Sauerkohl.
    Ich wünsche mir von Euch, dass die Etiketten leicht (möglichst sogar trocken!) abzuziehen sind, weil ich die Flaschen weiterverwende.
    Viele Grüße und bleibt gesund.
    Antje

  • #5

    Kerbel (Freitag, 22 Januar 2021 11:16)

    Ich habe Topinambur wie Kartoffeln in einem Pflanzsack angebaut. Wie bei Kartoffeln mag er scheinbar Komposterde und wenn die hohen Pflanzen welk werden, kann man nach paar Wochen ernten.
    Meine waren auch sehr klein, aber sehr viel. Ich wusste nicht, dass man sie roh essen kann und bin für diesen Tipp sehr dankbar! Also, wenn Ihr welchen gekauft habt und der nicht mehr knackig ist oder bei Euch im Kühlschrank vergessen wurde, einfach in die Erde damit und sobald Pflanzen wachsen, anhäufen.

  • #6

    CLaudia (Freitag, 22 Januar 2021 16:04)

    Ich kenne Topinambur seit 1 Jahr und liebe es total - es schmeckt nach Artischocke - also mega lecker - der Nachteil, ich bekomme tierische Blähungen - unglaublich - vielleicht ist das besser wenn es vermentiert. Werde mal versuchen.
    Vielen Dank

  • #7

    Bärbel (Sonntag, 24 Januar 2021 23:02)

    Danke für das Topinambur Rezept, sehen geraspelt auch lecker aus.
    Würde mich über 1 Video freuen, wenn ihr sie wie Sauerkraut reibt und durch trocken salzen fermentiert.
    Interessant fand ich auch ein englisches Video, indem die Topis im Standmixer sehr klein geschreddert wurden, mit Salzlake übergossen, und nach einer Woche fermentation schon gegessen werden konnten.
    Möchtet ihr beide das nicht auch gern mal in deutsch versuchen ? Würde mich freuen !!!
    LG Bärbel


  • #8

    Doris (Samstag, 30 Januar 2021 15:17)

    Danke für den Tipp, Topinambour zu fermentieren. Ich habe sehr viel im Garten und auch große Knollen. Ich gieße ihn im Sommer täglich, so dass die klein eingepflanzten Knollen gut wachsen.
    Um Blähungen zu vermeiden kommt in mein Essen mit Topinambour immer Asafoetida rein. Hilft super.

  • #9

    Sauer macht glücklich (Freitag, 05 Februar 2021 08:23)

    Liebe Kerstin,

    wir wünschen dir viel Freude beim Fermentieren in Norwegen :)

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #10

    Sauer macht glücklich (Freitag, 05 Februar 2021 08:28)

    Lieber Torsten,

    vielleicht kannst du sie schälen aber solange sie gut schmecken ist das ja die Hauptsache. Du schreibst, du hast noch etliche in deinem Garten, vielleicht kannst du es ja einfach noch mal versuchen und beobachten wie dein nächstes Ferment gelingt.

    Wir wünschen dir viel Spaß im Garten und in der Küche :)

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #11

    Sauer macht glücklich (Freitag, 05 Februar 2021 08:32)

    Liebe Barbara,

    danke für dein Feedback. Da freu uns zu hören, dass dir unsere Videos gefallen.
    Wir wünschen dir viele schöne Momente beim Fermentieren von deinem eigenen Topinambur!!!

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #12

    Sauer macht glücklich (Freitag, 05 Februar 2021 08:45)

    Liebe Antje,

    stimmt, roh schmecken Topinambur auch sehr lecker.
    Zu deiner Frage ist es allerdings so, dass wir uns auf das Fermentieren von einigen Gemüsesorten spezialisiert haben, bei Fragen zum Anbau, Pflege etc. von Gemüse solltest du Fachleute befragen, welche deine Fragen beantworten können.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #13

    Sauer macht glücklich (Freitag, 05 Februar 2021 08:50)

    Liebe Kerbel,

    na du hast ja schon einige Erfahrungen mit Topinambur gesammelt. Danke für deine Tipps!!!

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #14

    Sauer macht glücklich (Freitag, 05 Februar 2021 08:54)

    Liebe Claudia,

    probier doch mal den Topinambur mit verdauungsfördernden Gewürzen wie Kümmel, Anis, etc. zu essen. Vielleicht ist es dir dann möglich den Topinambur in kleinen Mengen zu genießen...

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #15

    Sauer macht glücklich (Freitag, 05 Februar 2021 09:01)

    Liebe Bärbel,

    dein Videovorschlag ist interessant, hört sich auch leicht umzusetzen an. Danke für diese Inspiration!

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #16

    Irene (Dienstag, 11 Mai 2021 17:34)

    Ich liebe dieses Ferment! Gerade habe ich die nächste Portion angesetzt und freue mich auf das baldige Ergebnis. Bei mir hat schon eine Woche gereicht. Es ist unglaublich lecker und wenn man an die guten Inhaltsstoffe denkt, dann isst man es umso lieber. Vielen Dank, dass ihr es eingestellt habt.

  • #17

    Sauer mach glücklich (Samstag, 15 Mai 2021 15:31)

    Liebe Irene,

    wir freuen uns mega über dein Feedback zum Topinambur-Ferment :-).
    Auch wir sind ganz verliebt in die "olle Knolle" ;-) und können gerade gar nicht genug davon bekommen.
    Lass es dir weiterhin so gut schmecken!

    Alles Liebe
    Maria und Marco

  • #18

    Bärbel (Montag, 26 Juli 2021 21:22)

    Hallo Maria und Marco.
    Im letzten Winter habe ich eine große Menge Topinambur geschenkt bekommen.
    Da ich nicht genug Gläser zum fermentieren hatte, da habe ich mir größere Gär Eimer mit Gärventil
    besorgt. Das hat die Arbeit erleichtert. Aber wenn ich sie jetzt probieren will, und einen Eimer, (5l, 10l )öffne,
    muss ich dann die restlichen im Kühlschrank unterbringen ?
    Über euren Rat würde ich mich freuen. LG

  • #19

    Sauer macht glücklich (Freitag, 30 Juli 2021 17:28)

    Liebe Bärbel,
    wie schön, dass du auch Topi-Fan bist :-). Und die alten Gärgefäße sind ja mal klasse!
    Ja, wir empfehlen in jedem Fall, nach dem Öffnen im Kühlschrank aufzubewahren. Das hält doch länger frisch.
    Alles Liebe
    Maria und Marco

  • #20

    Frank (Dienstag, 21 September 2021 17:38)

    Hallo ihr lieben
    Soeben hab ich 1.3 kg geerntet (heute ist zufällig Vollmond und er wollte geerntet werden) ich habe ihn kleingeschnitten und mit Salz durchgeknetet. Jetzt werden noch die Gläser entkeimt und rein damit bin gespannt. Selber habe ich immer noch schätzungsweise 3 Kilo im Garten die sind die woche auch noch dran.
    Grüsse

  • #21

    Andre (Freitag, 18 Februar 2022 11:33)

    Hallo zusammen, wenn ihr Topi in toller Bio Qualität kaufen möchtet, so guckt doch einmal bei Amazon oder auch Ebay nach Firma Uhrbach Gemüsinis. Super geeignet zum Essen und auch zum Pflanzen, Ernte und weitere Verarbeitung auf Norddeutschland, mit mini CO2 Fußabdruck.

  • #22

    Andreas König (Sonntag, 20 Februar 2022 19:39)

    Als ich im März des Vorjahres die bereits zu treiben beginnenden Topinamburknollen erstmals milchsauer fermentierte, ahnte ich nicht, wie unbeschreiblich gut diese fertig fermentiert schmecken würden! Ein solch angenehmer frisch-säuerlicher Geschmack, der eher an sehr hochwertigen milden Essig erinnert, als an Sauerkraut.
    Alle Freunde, die ich davon kosten ließ, waren total begeistert von diesem einmaligen Geschmack. Jedenfalls waren sie dementsprechend schnell auch aufgegessen und ich habe es etwas bereut, dass ich nicht mehr gemacht habe.
    In diesem Jahr habe ich jedenfalls bereits Anfang Jänner die ersten Topinamburknollen in einem 3 Liter fassendem Fermentierglas angesetzt, welche nun ziemlich genau 1 ½ Monate zur Fermentation benötigten, damit sie richtig gut schmecken. Als ich sie bereits Anfang Februar kosten wollte, haben sie mir überhaupt nicht geschmeckt und dachte schon, dass es zu einer Fehlgärung gekommen ist…
    Als ich sie dann nach etwa 10 Tagen nochmals kosten wollte, war ich sehr erstaunt, dass sich nun ein dichter weißer Belag an der Oberfläche ausgebreitet hat, wie ich es bisher bei meinen Fermenten noch nie so richtig wahrgenommen habe. Mir war jedenfalls sofort klar, dass es sich dabei nur um die Kahmhefe handeln kann, von der ich schon öfter gehört habe. Diese ist grundsätzlich sogar essbar und gesund, da sie mir aber nicht so besonders gut anroch, habe ich sie entfernt und den Topinambur verkostet, der mir immer noch gar nicht gut schmeckte. Jedenfalls habe ich den Topinambur dann wieder gründlich ins Glas gedrückt, etwas Wasser und Salz noch zusätzlich obenauf gegeben und kühler gestellt. Dabei habe ich instinktiv alles richtig gemacht, damit sich nun nicht erneut Kahmhefe gebildet hat.

    Besonders köstlich schmeckt mir dieser fermentierte Topinambursalat wahlweise mit eingeweichten Walnüssen oder Sonnenblumenkerne, wie auch angekeimtem Hanfnüssen und/oder gemörsertem Leinsamen. Gemeinsam mit ein paar Scheiben von meinem frisch gebackenen Vollkornsauerteigbrot (ohne Aufstrich) schmeckt es mir ausgezeichnet gut, wie ich es nun jedenfalls öfters essen werde.

  • #23

    Hartmut (Mittwoch, 13 April 2022 16:57)

    Hallo Euch Allen!
    Bei mir wächst Topinambur wie Unkraut, weil ich es nicht eingegrenzt habe.
    Es ist natürlich schön, wenn man im Winter die super Erdbirne ausgraben kann und frisches und sehr gesundes Gemüse vorhanden ist! Vielen Dank für das Rezept zum Fermentieren, weil momentan die Knollen wieder schießen und so kann ich sie haltbar machen! Viel Freude noch mit Topis.
    Gruß Hartmut

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