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Fermentierte Zucchini Rezept

fermentiertes Zucchini Rezept

Du bist ein großer Fan von fermentierten Gurken, möchtest aber gerne auch mal etwas anderes ausprobieren? Dann solltest du unbedingt fermentierte Zucchini probieren, denn sie sind der Gurke in Geschmack und Konsistenz sehr ähnlich, stecken aber gleichzeitig noch voller mit Vitaminen und Nährstoffen. So versorgen sie deinen Körper besonders mit Vitaminen, Kalium und Magnesium und unterstützen dadurch deinen Stoffwechsel, deine Nerven und Muskeln und entwässern sanft deine Zellen.

 

Auch wenn die Ähnlichkeit verblüffend ist, sind Zucchini nicht mit den schlanken Gurken verwandt, sondern gehören zu der Gattung der Kürbisse. Wie ihre Verwandten haben Zucchinis wenig Kalorien und eignen sich mit einem Fettgehalt von unter 1% perfekt für eine leichte Ernährung. Saison haben sie in Deutschland von Juni bis Oktober, sind aber das ganze Jahr über im Supermarkt zu bekommen.

 

Wir lieben fermentierte Zucchini besonders wegen ihrer festen Struktur und dem milden, leicht nussigen Geschmack. Ob du die weit verbreitete grüne Zucchini oder die etwas unbekanntere gelbe Zucchini nutzt, ist ganz dir überlassen - sie unterscheiden sich tatsächlich nur im Aussehen. Beim Kauf solltest du jedoch darauf achten, dass du möglichst kleine Zucchini zum Fermentieren benutzt, da sie nicht so schnell matschig werden wie die großen und außerdem geschmacksintensiver sind.

 

fermentiertes Zucchini Rezept

Das brauchst du


  • Sauer macht glücklich Fermentierset
  • Messer
  • Schneidebrett
  • Löffel
  • Messbecher

 

Zutaten:

  • 1 große Zucchini
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 gehäuften TL losen Grüntee
  • 25 g unraffiniertes Meersalz
  • 500 ml Wasser

 

fermentiertes Zucchini Rezept

Zubereitung


Salzlake ansetzen: 500 ml Wasser in ein Gefäß geben und das Salz einrühren.

 

Gemüse vorbereiten: Die Zucchini gründlich waschen, die Enden abschneiden. Quer halbieren, dann längs halbieren und die Hälften noch einmal halbieren. Diese Scheiben nun der Länge nach in gleichgroße dünne Sticks schneiden. Die Knoblauchzehen halbieren und die Zwiebel in Ringe schneiden.

 

Einlegen: Zwiebeln, Knoblauch und den Tee in das Gärgefäß geben und die Zucchinisticks vorsichtig darüber “stellen”. Die Salzlake noch einmal umrühren, so dass sich das Salz auch wirklich aufgelöst hat. Die Zucchini beschweren (zum Beispiel mit Steinen aus Glas) und so viel Salzlake darüber gießen, dass alles komplett bedeckt ist. Glasrand säubern und mit Pickle Pipe verschließen.

 

Eine Woche bei Zimmertemperatur (auch wärmer) stehen lassen, dann kühler (z.B. Keller) stellen. Nach ca. 1 Woche das erste Mal probieren. Die Zucchini sind fertig, wenn es dir richtig gut schmeckt! Wir mögen sie nach ca. 2-3 Wochen am liebsten. Je wärmer es ist, desto schneller geht es. Entferne dann den Pickle Pipe und die Beschwerung, verschließe das Glas mit Deckel und Ring und lagere es im Kühlschrank.

 

Und natürlich: Lass es dir schmecken, denn Sauer macht glücklich!

 


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Wir freuen uns auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

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Kommentare: 11
  • #1

    Ak (Samstag, 06 Oktober 2018 09:54)

    Hi! Verhindern die Teeblätter, dass die Zucchini matschig werden oder sind sie bloss ein Gewürz?

  • #2

    Sauer macht glücklich (Samstag, 06 Oktober 2018 21:06)

    Hallo Ak,
    du hast mit beidem recht ;) ... die Gerbstoffe sollen das Gemüse davor bewahren, matschig zu werden und es dient gleichzeitig als interessante Geschmacksnote.
    Alles Gute & frohes Fermentieren.
    Liebe Grüße,
    Marco & Maria

  • #3

    Annegret (Donnerstag, 25 Oktober 2018 21:18)

    liebe Leute. Dieses Rezept ist der Hammer. Die Zucchini mit dem Tee habe ich noch eine Chance gegeben, nachdem mir ansonsten weder Gurken noch Zucchini bisher geglückt sind, zu salzig und zu matschig. Diesmal ist es aber richtig gut gelaufen. Nach einer Woche normal in meiner Küche und dann nochmal eine Woche im Kühlschrank. Das mach ich bestimmt wieder. Vielen dank dafür.

  • #4

    Sauer macht glücklich (Samstag, 01 Dezember 2018 08:14)

    Liebe Annegret,

    danke für dein Feedback - das freut uns so :)

    Lass dir deine fermentierten Köstlichkeiten schmecken.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #5

    Günter (Samstag, 13 Juli 2019 18:45)

    Hallo, geht anstatt Tee auch Weinblätter oder Senfkörner?

  • #6

    Sauer macht glücklich (Montag, 15 Juli 2019 10:01)

    Lieber Günter,

    ja du kannst sowohl Weinblätter als auch Senfkörner verwenden - beides ist möglich.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #7

    Larissa (Sonntag, 04 August 2019 12:24)

    Kann man die Zucchini auch in Scheiben schneiden und nach dem Rezept einlegen? Oder müssen es Sticks sein? Und verändert sich dann etwas an der Fermentationszeit?

  • #8

    Eliane (Mittwoch, 07 August 2019 17:04)

    hallo
    wie gross ist bei euch eine grosse zucchini? meine grosse ist über 5 kg da muss die salzmenge wohl angepasst werden.
    ich freue mich darauf es auszuprobieren.
    die rotkohl-fenchelmischung finde ich super
    liebe grüsse eliane

  • #9

    Sauer macht glücklich (Donnerstag, 08 August 2019 09:57)

    Liebe Larissa,

    du kannst die Zucchini auch in Scheiben schneiden und nach unserem Rezept einlegen. Je feiner Zucchini geschnitten sind, desto schneller ist das Ferment fertig. Da die Sticks etwas dicker sind, fermentieren sie länger und erhalten einen intensiveren Geschmack.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #10

    Silvana (Freitag, 09 August 2019 09:55)

    Hallo, ich möchte euer Rezept ausprobieren. Was ist Pickle Pipe? Wird das Einweckglas nicht gleich fest verschlossen? Bin gespannt, wie es schmeckt. Wie lange sind die fermentierten Zucchini haltbar? Viele Grüße

  • #11

    Sauer macht Glücklich (Samstag, 10 August 2019 14:49)

    Liebe Silvana,

    Pickle Pipe ist ein Aufsatz für das Gärglas, durch den Luft entweichen, aber in die andere Richtung kein Sauerstoff eindringen kann. Man kann auch in klassischen Bügelgläsern, Schraubgläsern oder sogar Tongefäßen fermentieren, aber der Pickle Pipe Aufsatz hat sich für uns einfach als die beste Option bewährt. Ein Einweckglas geht grundsätzlich auch, jedoch solltest du darauf achten, dass eine Gummidichtung vorhanden ist, durch die die Luft austreten kann.

    Prinzipiell werden die Zucchini nicht schlecht, sondern fermentieren einfach immer weiter. Solange sich kein Schimmel bildet, kannst du sie ohne Bedenken monatelang aufbewahren.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

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