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So fermentierst du selber erfolgreich Säfte!

Fermentierte Säfte

 

Dr. Switzer sieht die fermentierten Säfte heute als wesentlichen Baustein seiner Wildkräuter-Vitalkost-Therapie. Dr. Max Gerson, Dr. Norman Walker und andere alternative Ärzte und Rohkostpioniere empfahlen frisch gepresste Gemüsesäfte als wesentliches Element für ein gesundes Leben oder zur Unterstützung einer Entgiftung bei degenerativen Krankheiten.

 

Leider erhalten wir heute auch in Biomärkten fast nur noch Hybridfrüchte. Mittels Züchtung wurde der Zuckergehalt von Obst und Gemüse gesteigert und dessen Wachstum forciert. Somit enthalten die meisten Früchte mehr Fruchtzucker und tendenziell weniger Nährstoffe, insbesondere die sekundäre Pflanzenstoffe sind stark reduziert. Auch Karotten und Rote Bete sind davon betroffen und machen die Gemüsesäfte für die Therapie zu zuckerhaltig.

 

Diese Gesichtspunkte veranlassten Dr. Switzer seine Therapie um fermentierte Säfte zu ergänzen. Fermentierte Säfte sind eine zuckerarme oder sogar zuckerfreie Alternative zu Gemüsesäften. Im Fermentationsprozess wird der Fruchtzucker aus dem Gemüse abgebaut.

 

Unter anaeroben Bedingungen beginnen die Milchsäurebakterien den im Gemüse enthaltenen Zucker in Milchsäure umzuwandeln. Dieser Prozess dient ihnen als Energiequelle und gleichzeitig entsteht ein saures Milieu, in welchem nur sie gedeihen und unerwünschte Fäulnisbakterien nicht in der Lage sind zu überleben.

 

Im Vergleich zu frisch gepressten Gemüsesäften sind fermentierte Säfte zuckerärmer und probiotisch.

 

Sie

  • enthalten rechtsdrehende Milchsäurebakterien, Enzyme und eine Fülle an vorverdauten Nährstoffen
  • wirken regenerierend auf die Darmflora und verbessern die Nährstoffaufnahme
  • stärken das Immunsystem
  • wirken basenbildend, somit einer Übersäuerung entgegen und ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt
  • verdrängen die schädliche linksdrehende Milchsäure aus den Zellen

 

Fermentierte Säfte

Zutaten für 3 fermentierte Säfte


Für 3 Gläser a 1,5 Liter

  • 600 g Karotten
  • 600 g Rote Bete
  • 300 g Zucchini
  • 3 l Wasser idealerweise gefiltert
Fermentierte Säfte

Zubereitung


  • Karotten und Rote Bete schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zucchini mit dem Spiralschneider zu Spaghetti drehen.
  • Das Gemüse gleichmäßig auf die Gläser aufteilen.
  • Das gefilterte Wasser randvoll über das Gemüse gießen.
  • Alle 3 Gläser mit dem Deckel leicht verschließen.
  • Die Gläser in einer Auffangschale bei Zimmertemperatur 6 Tage ruhen lassen. Anschließend kühler stellen. Ideal ist der Keller, zur Not geht auch der Kühlschrank. Hier ist der weitere Fermentationsprozess allerdings stark eingeschränkt. Sogar im Kühlschrank schreitet der Fermentationsprozess ganz sanft voran.
  • Die Säfte können nach 8 Tagen bereits getrunken werden, aber auch wie Sauerkraut Monate gelagert werden.
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Fermentieren ohne Salz – funktioniert das überhaupt?


In der Wildkräuter-Vitalkost-Therapie werden je nach Diagnose und Krankheitsbild Gemüse- und Fermentationssäfte im stündlichen Wechsel verordnet. Da für die Heilwirkung auch eine salzarme Ernährung von Vorteil ist, wirkt die Zufuhr von größeren Mengen fermentierter Säfte mit Salz kontraproduktiv.

 

Salz ist beim Fermentieren tatsächlich kein „MUSS“. Gemüse fermentiert auch einfach in Wasser. Wichtig ist, dass das Gemüse mit Wasser bedeckt ist, da die guten Milchsäurebakterien anaerob leben, also keinen Sauerstoff benötigen. Unter Sauerstoffabschluss werden die unerwünschten Bakterien ausgeschaltet. Allerdings muss bei der Fermentation ohne die Zugabe des antibakteriell wirkenden Salzes besonders auf die Hygiene geachtet werden.

 

Tatsächlich ist die Gefahr groß, dass der Fermentationssaft kippt. Besonders im Sommer, wenn es in der Küche zu warm ist. So gilt es mit etwas Fingerspitzengefühl herauszufinden, wie die Fermentation am besten klappt.

 

Wer ein tieferes Verständnis über die gesundheitliche Wirkung einer natürlichen Ernährungsweise erlangen möchte, kann sich bei „Deine Ernährung“ über die Ausbildung zum Ernährungsberater mit dem Schwerpunkt der roh veganen Ernährung informieren.

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Wir freuen uns auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

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Kommentare: 14
  • #1

    Esther (Freitag, 30 November 2018 22:15)

    Vielen Dank für dieses Rezept! Wollte schon lange wissen, wie man Säfte herstellen kann. Jetzt kann ich es ja mal probieren! Bleiben die Deckel nur leicht verschlossen, wenn die Gläser kühler gestellt werden? Oder dreht ihr sie fester? Lieben Gruß!

  • #2

    Sauer macht glücklich (Samstag, 01 Dezember 2018 08:27)

    Liebe Esther,

    wir drehen sie erst zu, wenn die Fermentation abgeschlossen ist. Vorher den Deckel bitte nur leicht zudrehen.
    Wir wünschen dir viel Freude und Spaß beim Fermentieren.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #3

    Sylvia Büchold (Mittwoch, 05 Dezember 2018 19:17)

    Hallo ihr beiden. Verwendet ihr dazu gekochte Rote Beete oder rohe?
    Danke

  • #4

    Sauer macht glücklich (Mittwoch, 05 Dezember 2018 19:26)

    Liebe Sylvia,

    wir verwenden ausschließlich rohes Gemüse. Wir pasteurisieren unser Gemüse nicht, damit es die wichtigen Vital- und Mineralstoffe weiterhin behält.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #5

    Eckhard (Mittwoch, 05 Dezember 2018 20:37)

    Wenn ich jetzt keinen Spiralschäler habe, kann ich die Zucchini ebenso mit einem Schneidegerät in dünne Streifen schneiden? Das müsste doch auch gehen oder habt ihr den Spiralschäler wegen der Optik gewählt?
    Danke schon mal für euere Antwort und liebe Grüße
    Eckhard

  • #6

    Iris (Mittwoch, 05 Dezember 2018 23:10)

    Also wird dann das fermentierte Gemüse entsaftet oder? Kommt das verwendete Wasser mit in den Saft?

  • #7

    jul (Mittwoch, 05 Dezember 2018 23:31)

    warum schälen? ich dachte, die guten bakterien sitzen auch auf der schale und man sollte (bio-)gemüse nicht schälen? und wie verhindert ihr, daß das gemüse oben schwimmt? oder ist das bei der kürzeren fermentationszeit egal?

  • #8

    Isa (Donnerstag, 06 Dezember 2018 13:29)

    Wird das nicht gammlig oder fängt zu riechen an, so ganz ohne Salz? Mir fällt dazu jetzt die Brennnesseljauche ein, dort werden ja die Blätter nur mit Wasser bedeckt und stehen gelassen.

  • #9

    Sauer macht glücklich (Donnerstag, 06 Dezember 2018 15:32)

    Lieber Eckhard,

    du kannst auch genauso ein klassisches Schneidegerät verwenden. Viel Spaß und Erfolg.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #10

    Sauer macht glücklich (Donnerstag, 06 Dezember 2018 15:35)

    Liebe Iris,

    das Gemüse wird hier in diesem Artikel nicht entsaftet - kannst du aber auch machen.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #11

    Sauer macht glücklich (Donnerstag, 06 Dezember 2018 15:38)

    Liebe Jul,

    mach es einfach abhängig vom Zustand der Schale. Gerade Rote Beete ist meistens mit viel Erde bedeckt und deshalb schälen wir diese. Du kannst es natürlich auch beschweren, z. B. mit Glassteine. Viel Spaß und Erfolg.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #12

    Sauer macht glücklich (Donnerstag, 06 Dezember 2018 15:40)

    Liebe Isa,

    tatsächlich ist die Gefahr groß, dass der Fermentationssaft kippt. Aber probiere es mit dieser Anleitung mal aus. Wir haben gerade für diejenigen das Rezept gemacht, die bewußt auf Salz verzichten wollen.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

  • #13

    Martin (Mittwoch, 12 Dezember 2018 11:15)

    Hallo, vielen Dank für das Rezept. Aber eine Frage habe ich noch, nach der ersten Fase der Fermentation (6 Tage), wird dann das Gemüse entnommen oder bleibt es weiter in der Flüssigkeit?
    Liebe Grüsse - Martin

  • #14

    Sauer macht glücklich (Donnerstag, 13 Dezember 2018 20:05)

    Lieber Martin,

    du kannst das Fermentationsgut durch ein Sieb geben und somit nur die Flüssigkeit auffangen. Wobei das Gemüse auch lecker schmeckt. Teste es am besten mal aus.

    Liebe Grüße
    Maria & Marco

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