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Veganes Kimchi - Schluss mit Fischsauce

Mit unserem heutigen Ferment entführen wir dich nach Ostasien, genauer gesagt nach Korea, und fermentieren mit dir veganes Kimchi - ganz ohne Fischsauce. 

 

Wenn wir bei diesem Ferment probieren und die erste Gabel im Mund gelandet ist, schließen wir die Augen und träumen uns in die Ferne Koreas. Bunte Lampions, typische Suppenküchen, heiße und stickige Märkte, Tempe und Buddhas und natürlich das landestypische Essen mit viel Reis und Gemüse erscheinen vor unserem inneren Auge. 

 

Wirf mal einen Blick auf die Zutatenliste - dann kannst du erahnen, welches Geschmacksfeuerwerk dich erwartet. Der Hauptdarsteller Chinakohl paart sich mit Rettich und wird getoppt mit Frühlingszwiebeln und Knoblauch. Die typische asiatische Note verleiht Ingwer und die Gewürzkracherkombi aus Chili und Paprika setzt diesem Ferment die Krone auf.

 

Aber es kommt noch besser: Kimchi ist eine wahre Wunderwaffe gegen Darmbeschwerden und bringt dein Mikrobiom so richtig in Schwung. Soul Food meets Probiotika. Besser geht's nicht.

 

Schnall dir deine Schürze um und bewaffne dich mit Stampfer und Gärgefäß - es wird heiß im Fermentglas! 

Ganz viel Freude beim Nachmachen! 

Du brauchst


  • Sauer macht glücklich Fermentierset
  • Sauer macht glücklich Glasbeschwerung
  • Chinakohl
  • Frühlingszwiebeln
  • Rettich
  • Ingwer
  • Chilipulver
  • Paprikapulver
  • Knoblauch
  • Steinsalz (1,5 - 2 %)
Das Zebra Kraut - schnelles Sauerkraut mit roten Zwiebeln fermentieren

Zubereitung


Setze zu Beginn deine 2% Salzlake mit der Hälfte des Salzes und 500 ml Wasser an. So hat es noch genügend Zeit, sich aufzulösen.

 

Beginne mit deinem Chinakohl. Viertele diesen und wasche ihn gut ab. Entferne dann den Strunk und schneide ihn in mundgerechte Stücke. Deine Frühlingszwiebel schneidest du in Ringe. Die Karotten schälst du zuerst und dann zauberst du dünne Stifte mit deinem Messer daraus. Wasche danach deinen Rettich und hoble oder schneide ihn in feine Scheiben. Schäle den Ingwer und schneide ihn in feine Streifen. Deine Knoblauchzehen viertelst du.

 

Gib nun alle Zutaten, also Gemüse und Gewürze in eine Schale und vermische es gut. Nun kommt die andere Hälfte des Steinsalzes dazu. Mische es gut unter und lasse es 15 Minuten arbeiten. Das Salz entzieht dem Gemüse nun Wasser und so entsteht eine salzige Flüssigkeit.

 

Schnappe dir nun dein Gärgefäß und gib das Gemüse mit der gerade gewonnenen Salzlake direkt hinein Mit deinem Stampfer drückst du es fest an den Boden. Beschwere dann dein Ferment und fülle bis zur Schulter mit Salzlake auf.

 

Verschließe es nun gut mit deinem Pickle Pipe und lasse es ca. eine Woche bei Zimmertemperatur (oder auch wärmer) fermentieren, danach noch eine weiter Woche kühler stellen, z.B. in den Keller. Danach kannst du dein Glas zum ersten Mal öffnen und probieren.

 

Du bist schon happy mit dem Geschmack?

Wunderbar, dann tausche den Gärverschluss mit dem Metalldeckel deines Glases und stelle es in den Kühlschrank.


Lass es dir schmecken, denn Sauer macht glücklich!

Veganes Kimchi - Schluss mit Fischsauce

Kimchi und warum es so gesund ist


Unser Kimchi-Ferment ist ein wahrer Booster für deine Gesundheit von Kopf bis Fuß. Es versorgt dich mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, macht schön und hilft beim Abnehmen. Aber der Reihe nach.

 

In Kimchi findest du eine ganze Latte an wichtigen Vitaminen. A, B und eine beachtliche Menge an Vitamin C versorgen dein Immunsystem, deine Augen und deine Nerven mit allem, was sie benötigen. Auch die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Eisen führst du dir mit Kimchi zu. Sie sorgen für gesunde Haare und eine gesunde Haut und wirken positiv auf deine Nerven - und das einfach über deine Ernährung.

 

Auch Folsäure, ein Vitamin aus dem B-Komplex, liefert dir der Krautmix. Solltest du gerade ein Baby erwarten, ist Folsäure essenziell wichtig für dich und das Zellwachstum deines Babys.

 

Mit Antioxidantien besitzt das Kimchi eine Wunderwaffe gegen freie Radikale. Das sind instabile Moleküle, die die Zellstruktur angreifen. Sie werden tagtäglich von Menschen über unterschiedlichen Stoffen aufgenommen und sorgen in großem Maße für Bluthochdruck, Krampfadern und Kreislaufprobleme. Antioxidantien eliminieren freie Radikale und sorgen so für mehr Ruhe in deinem System.

Aber das ist noch nicht alles. Sie wirken dem natürlichen Alterungsprozess der Haut entgegen und lassen dich strahlend wirken.

 

Save the best for last: Durch die Fermentation und die daraus entstehenden Milchsäurebakterien ist Kimchi ein Segen für deinen Darm. Es bringt deinen Magen-Darm-Trakt in Schwung, tut deinem Mikrobiom gutes und hilft bei Blähungen, Völlegefühl und Verstopfung. 

 

Wir finden, Kimchi ist die Medizin unter den Fermenten.

Und das Beste daran: Diese Medizin schmeckt auch noch gigantisch gut.

Veganes Kimchi - Schluss mit Fischsauce

HELP - I need somebody


Du schnippelst Gemüse was das Zeug hält, wiegst Steinsalz Milligramm genau ab, rührst andächtig deine Salzlake zusammen, presst und stampfst und drückst dein Gemüse ins Gärgefäß und bibberst und bangst 14 lange Tage bis du dein Ferment zum ersten Mal öffnen darfst.

Und dann? Ist es viel zu trocken oder zu sauer?

Hat sich Schimmel gebildet oder schmeckt es einfach überhaupt nicht so, wie du es dir erhofft hast?

 

Das können wir gut verstehen! Glaub uns, damit bist du ganz und gar nicht alleine. Auch wir haben Ferment um Ferment geübt und geprobt, bis wir den richtigen Dreh raus hatten und wussten, auf was wir achten müssen. Noch heute gelingt uns nicht jedes Ferment. Um dir aber ein Erfolgserlebnis zu verschaffen, haben wir hier kurz und knackig ein paar Life-Changer-Tipps zur Fermentation:

 

1. Salz gut, alles gut?

Nein, ganz und gar nicht. Wir empfehlen dir, nur natürliches Salz zu verwenden, am besten Steinsalz ohne Zusätze wie Jod, Fluorid, Folsäure, Rieselhilfen und andere E- Stoffe.

 

2. Alles bio, oder was?

Jaaaa, unbedingt! Eine der größten Herausforderungen ist das fermentieren mit Gemüse aus konventionellem Anbau. Setze auf Bio-Gemüse von deinem heimischem Gemüse-Dealer, am besten noch saisonal.

 

3. Ice Ice baby

Lagere dein Ferment bei eher kühleren Temperaturen im Keller, Treppenhaus oder ersatzweise im Kühlschrank. Je wärmer die Umgebungstemperatur des Ferments ist, umso krasser und schneller geht der Fermentationsprozess von statten - und dann kannst du vielleicht bald wirklich zusehen, wie dein Ferment "lebt".

 

4. Schimmel oder Kahmhefe?

Nicht alles was wie Schimmel aussieht ist auch Schimmel. Lerne, Kahmhefe von Schimmel zu unterscheiden. Denn sie ist harmlos und kann einfach abgeschöpft werden. Dann ist dein Ferment ganz normal verzehrbar.

 

5. In der Ruhe liegt dir Kraft

Auch wenn es dich regelrechet in den Fingern juckt - lasse dein Ferment ruhen und dein Glas geschlossen, bis die Fermentation wirklich abgeschlossen ist. Übe dich in Ooommm und genieße den Moment.

 

Unsere Tipps nützen dir überhaupt gar nichts? Du willst einfach eine Fermentationswunderwaffe, die dir zu 100 % ein frisches, saftiges, schmackhaftes Ferment kreiert?

Mit den richtigen Utensilien, dem richtigen Equipment, den richtigen Gewürzen und dem richtigen Rezept? Nur noch schnell die frischen Sachen besorgen und ab durch die Mitte?

Dann sei nun ganz aufmerksam - denn genau DAS bekommst du bei uns.

 

Und der Kracher: Sogar mit einer Kimchi-Gewürzmischung. Mit unserem Kimchi Fermentationspaket bekommst du ein perfekt auf die Milchsäuregärung abgestimmtes Bundle für deine Fermentation. Damit auch wirklich nichts mehr schief geht. Wenn du schon viele Fails hattest oder kompletter Neuling bist legen wir dir das wirklich sehr ans Herz.

 

Und nun erzähl mal: Welche Herausforderung hast du beim Fermentieren?

Wir freuen uns, von dir in den Kommentaren zu lesen!


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Wir freuen uns auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

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Kommentare: 1
  • #1

    Lydia (Samstag, 02 Juli 2022 13:06)

    Hallo, danke für die tollen Erklärungen und Rezepte. Das macht Mut, es selber auszuprobieren. Aber ich vermisse das Rezept mit dem fruchtigen Kimchi von Eurem Video. Hab es leider nicht gefunden. Könntet ihr mir da helfen?
    Danke Lydia

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