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Bärlauch fermentieren - Ist das giftig oder kann ich das essen?

Wenn wir eines mit dem Frühlingsbeginn verbinden, dann den würzig-krautigen Geruch von unserem Lieblings-Frühlingskraut: Bärlauch. We love it!

 

Durch die Wälder zu streifen, den knoblauchartigen Geruch in der Nase und und die saftig grünen Blätter zu sammeln gehört bei uns zur Tradition, sobald es draußen wärmer wird und der Kalender den 20. März anzeigt - hier beginnt nämlich nun auch kalendarisch die Frühlingszeit.

 

Doch genauso schnell, wie Bärlauch im Wald sprießt und uns erfreut, ist die Frühlingskrautzeit auch wieder vorbei. Schade eigentlich, dass wir nur so kurz in diesen frischen Genuss kommen oder? Wir verraten dir heute, wie du Bärlauch sogar bis in den Winter mitnehmen kannst und er seinen Geschmack nicht einbüßt! Wir fermentieren ihn, machen ihn so haltbar und tun etwas bombastisches für unsere Darmgesundheit. Denn frischer Bärlauch ist dank der enthaltenen Sulfide schon ein super Reiniger für deinen Darm und in Kombination mit den Probiotika, die durch die Fermentation entstehen, ein wahrer Kracher für deinen Verdauungstrakt.

 

Also, streif die Wanderschuhe an, sammle frischen Bärlauch und komme danach mit uns in die Küche und an die Fermentiergläser. Wir wünschen dir ganz viel Freude dabei!

Du brauchst


Bärlauch fermentieren - Ist das giftig, oder kann ich das essen?

Zubereitung


Beginne mit deiner 2% Salzlake. Das Steinsalz kann sich so noch gut im Wasser auflösen.

 

Wasche deine Bärlauchblätter gründlich und sortiere gegebenenfalls welke Stellen aus. Gib dann alle Blätter in dein Gärgefäß, fülle mit Salzlake bis zur Schulterhöhe auf und beschwere alles mit deiner Glasbeschwerung.  

Bei diesem Ferment ist es wichtig, dass du eine Beschwerung benutzt, denn durch die leichten Blätter steigen oft sehr schnell Schwebeteilchen nach oben. Verschließe dein Glas nun mit deinem Pickle Pipe.

 

Dein Ferment sollte nun  ca. 2 Wochen fermentieren. Danach kannst du dein Glas zum ersten Mal öffnen und probieren.

 

Wenn es dir schmeckt - Pickle Pipe durch deinen Metalldeckel ersetzen und ab in den Kühlschrank damit.


Wir wünschen dir gutes Gelingen!

Bärlauch fermentieren - Ist das giftig, oder kann ich das essen?

Bärlauch hat Bärenkräfte


Der wilde Knoblauch, wie Bärlauch auch genannt wird, blüht von Anfang März bis etwa Mai. Was du dir mit dem kostbaren Schatz aus dem Wald alles Gutes tun kannst, verraten wir dir jetzt.

 

Gleich zu Beginn der Knaller schlechthin. Vitamin C und Orangen? Kannste vergessen! Bärlauch hat dreimal so viel Vitamin C wie Orangen. DREIMAL. Das finden wir wirklich krass. 

Vitamin C wiederum steht ganz oben auf dem Treppchen der Vitamine:

Es wirkt immunstärkend, entgiftend, antibakteriell, antiviral, antioxidativ, antitumoral und bietet so vielfachen Schutz vor zahlreichen Krankheiten. Zudem fungiert Vitamin C als starkes Antioxidans.

Es fängt freie Radikale ab, die unsere Zellen schädigen und so für unterschiedliche Krankheiten wie Krebs, Schlaganfall oder Demenz aber auch vorzeitiges Altern verantwortlich sind, und macht sie unschädlich.

 

Für den typischen Bärlauch- bzw. Knoblauchduft ist Allicin verantwortlich. Allicin ist vor allem für seine keimtötende und antibakterielle Wirkung bekannt. Es gilt als natürliches Antibiotikum und wirkt gegen Bakterien und Pilze. Es hilft bei zu hohen Cholesterinwerte und ist ein bewährtes Mittel gegen Arteriosklerose, weshalb es Herzinfarkte und Schlaganfälle vorzubeugen hilft. Aber auch gegen verschiedene Krebsarten ist Allicin wirksam.

 

Das Frühlingskraut enthält außerdem "grünes Blut", also Chlorophyll, welches nah verwandt mit einem Stoff aus dem menschlichen Blut ist: dem Hämoglobin. Hämoglobin ist der rote Farbstoff des Blutes und für den Transport von Sauerstoff zu unseren Zellen verantwortlich. Chlorophyll verbessert also die Blutbildung und die Sauerstoffversorgung und unterstützt die Entgiftung von verschiedenen gesundheitsschädlichen Stoffen.

 

Ganz schön viel grüne Power für so ein zartes Pflänzchen, oder nicht?

Bärlauch fermentieren - Ist das giftig, oder kann ich das essen?

Über Stock und über Steine - Giftig oder nicht?


Frühlingszeit ist Draußenzeit! Wir genießen auch bei Schmuddelwetter die Stunden an der frischen Luft, aber sobald der Frühling gekommen ist, hält uns wirklich nichts mehr drinnen. Das Leben wird nach draußen verlagert.

 

Unser Bärlauch für die Fermentation sammeln wir am liebsten selbst. Bewaffnet mit unserem Körbchen geht es für uns also in den Wald und auf die Suche. Hast du gewusst, dass der Bärlauch nie komplett geerntet wird, sondern zwei Drittel der Pflanze stehen zu lassen?

Das sichert den Bestand an Bärlauch für die nächsten Jahr.

 

WICHTIG

Bei der Bärlauchernte heißt es ganz genau hinschauen, denn er hat leider giftige Doppelgänger, vor allem Maiglöckchen und Herbstzeitlose.

Bitte informiere dich daher eingehend, bevor du selbst zur Ernte losziehst oder lass dich am besten beim ersten Mal von einem Kräuterexperten/einer Kräuterexpertin unterstützen.

 

In unserem Picknickgepäck befinden sich übrigens allerhand Leckereien für eine wohltuende Pause unter beruhigenden Baumkronen. Wir lieben selbst gebackenes Baguette oder Bauernbrot, dazu unseren Rote-Beete-Hummus-Dip und unser echtes Sauerkraut. Eine richtig schmackhafte Brotzeit, die wir in de Ruhe des Waldes zusammen genießen.

 

Und dann geht es auch schon zurück nach Hause mit unserem selbst gepflückten Bärlauch, denn dieser will ja weiterverarbeitet werden. Unser Darm freut sich nicht nur über das angehende Ferment, sondern auch über die vielen Schritte, die wir durch unseren Waldspaziergang gesammelt haben.

 

Erzähl uns doch mal - wie schaut bei dir ein perfekter Draußen-Tag aus?

Wir freuen uns, von dir in den Kommentaren zu lesen.


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Wir freuen uns auf deinen netten und hilfreichen Kommentar!

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Kommentare: 1
  • #1

    Uta Schöll (Freitag, 01 April 2022 17:28)

    Wieviel Bärlauch geht in ein Fermentationsglas? wieviel Salz brauche ich? Geht auch Halit-Salz? Wie lange kann ich ihn im Kühlschrank aufbewahren?

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